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Die Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.
Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.
Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muß,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.
Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.

Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküßt,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war,

aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...

(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung aus dem Amerikanischen von Carmen Stäbler)


Sam

Die Geschichte von Sam

Sam kam im Februar 2010 als kleiner wilder Kater zu uns in die familie. Er kam zu unserem großen Chilli, zu Sabba und zur kleinen Pepper. Pepper nahm ihn unter ihre Fittiche und strich mit ihm zusammen um die Häuser, kuschelte mit ihm und sie jagten sich durch´s Haus. Durch die liebevolle Annäherung und Geduld von "Papa" Micha, wurde er er ein fast handzahmer Kater, der gerne seine Leckerlis und Streicheleinheiten einforderte. Beim Brötchen machen mutierte der kleine Kerl zum Bettelkönig und maunzte, dass einem das Herz weich wurde. Am 22 Juni tauchte er morgens mit einem kugelrunden und harten bauch auf. Die Nackenknochen waren zu fühlen, obwohl er regelmässig frass. Unsere Hoffnung, dass er sich bei seinen etlichen Mäusejagden Würmer eingefangen haben könnte, wurde durch die Diagnose FIP jäh zerstört.

Der Schmerz sitzt tief, ganz besonders weil SAMMI sich den Platz in unseren Herzen nach dem im Februar verstorbenen LEON im Sturm erobert hatte ...

Wir haben den kleinen Sam heute, am 29.06.2010 einschlafen lassen. Das wasser ist von gestern bis heute bereits in den Brustkorb gestiegen und so war der Gang über die REGENBOGENBRÜCKE für ihn das allerbeste. Aber in den 5 Monaten, die er bei uns war, hat er es saugut gehabt. Davon können andere Katerchen nur träumen. Und das ist mir ein großer Trost. Für micha aber tut es mir ganz besonders leid. Vielleicht ist es ihm ein Trost, dass er wissen kann, dass

Sammi ihn als "Papa" abgöttisch geliebt hat.

Wir werden dich sehr vermissen und du hast auf ewig den Platz in unseren Herzen belegt …

Deine Familie Willemse mit Papa Micha, Mama Kathi, Dosenöffner Sara, Max und Marie und deine Geschwister Chilli, Sabba und Pepper.



Minouche

Auf der Suche nach einer Vierbeinerin mit der wir unser Leben teilen können, fiel unser Blick bald auf Minouche, eine wunderschöne dreifarbige Glückskatze, die damals im Dezember 2005, ihre Pflegestelle bei Herrn Brunda mit vielen anderen Katzen teilte. Bereits beim ersten Besuch eroberte sie unsere Herzen, wie sie ihre Öhrchen neigte um das Kraulen ihres Köpfchens hingebungsvoll zu genießen. Es war um uns geschehen. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen holten wir sie zu uns. In den ersten Tagen mussten wir um ihr Leben kämpfen, da sie stark verschnupft war. Diese schwere Zeit führte aber auch dazu, dass zwischen uns eine ganz besondere Verbindung entstand. Sie wurde bei uns recht schnell heimisch.

Sie entwickelte sich zu einer zufriedenen Freigängerin, die gerne unseren und die Gärten in der Nachbarschaft erkundete. Abends kam sie immer nach Hause und wählte ihr Schlafplätzchen, oft auf dem Bett bei ihren Menschen. Sie wusste es zu genießen und führte das Leben einer wirklich geliebten Luxuskatze. Sie liebte im Winter die wohlige Wärme unseres Kaminofens und im Sommer die frisch gemähten Grashaufen im Garten. Im Frühling und Herbst war der Wintergarten besonders gerne genommen, um immer flexibel zu sein ...

Eine ihrer Leibspeisen waren warme Pellkartoffeln, mit den Fingern mundgerecht zerkleinert und direkt in Menschenhand serviert. Wir werden nie vergessen, wie sie an ihrem letzten Sonntag langgestreckt auf den Beinen ihres Menschenpapas die letzten Sonnenstrahlen eines wunderbaren Herbsttages in unserem Garten genoss.

Tags drauf, am Abend des 19. Oktober 2009, verunglückte unsere geliebte Nuschl tödlich auf der eigentlich so weit entfernten Straße. Wir werden ihr "Mauu, ich bin wieder zuhause" niemals vergessen. Ihre zarten Pfötchen hinterlassen zahllose Spuren in unseren Herzen. So viel Liebe ...

Silke Wehmer & Michael R. Hartmann



IN MEMORIAM an Lieschen.

Du kamst Ende Januar mit deiner Schwester Leonie zu uns und sorgtest gemeinsam mit ihr für Spaß und viel Liebe in unserem Haus.

Dein Lieblingsschlafplatz war der Deckel hoch oben auf dem Aquarium ...., von dort aus konntest du "dein" Reich überwachen und hattest einen schönen Blick aus dem Fenster.
Deiner Schwester warst du stets ein super Kumpel und eine liebevolle Lebenspartnerin. Hast sie zum Essen gerufen und ihr den Vortritt am Futternapf gelassen. Auch "gewaschen" hast du sie mütterlich.

Du hast sogar gehört wenn wir nach Hause kamen und bist eilig an die Tür gelaufen um uns zu begrüßen, ..... doch vor ein paar Tagen kamst du nicht ...., nur Leonie stand an der Tür, alarmiert von deinem schlechten Befinden.
Die Tierärztin stellte schnell fest, dass Du FIP hast. Deine Todes-Diagnose!!!!

Du wurdest stündlich schwächer und schwächer..... verzeih mir, dass ich der Qual ein Ende bereitete und dich erlösen habe lassen. Nun trauern nicht nur wir, sondern auch deine Schwester, sie sucht dich in jeder Ecke des Hauses.

DU FEHLST UNS FURCHTBAR!!!! WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN!!!!!

Fam. Möwes-Kalus



Die Geschichte von Columbo

Angekündigt war eine hochschwangere Katzendame aus dem Grünberger Ortsteil Queckborn. Schnell wurde der letzte Pflegeplatz für eine werdende Katzenmutter organisiert und die Pflegefamilie freute sich schon auf die bevorstehende Katzenkinderschar. Dann kamm der Katzentransport an, der Korb wurde geöffnet - und ein freundlicher Katerkopf mit ausgefransten Ohren begrüßte uns mit einem erfreuten "Miau". Durch eine eitrige Zahnfleischentzündung und frakturierte Eckzähne, die zu einer weiteren Vereiterung der Kieferknochen geführt hatte sowie einem handfesten Katzenschnupfen war der arme Kerl ziemlich heruntergekommen und sah etwas schmuddelig und zerfleddert aus. Kurze Zeit später wurde der Schnupfen behandelt, die Zahnsanierung abgeschlossen und der Kater gebadet.

Columbo konnte keinen Schönheitswettbewerb mehr gewinnen. Aber mit seinem freundichen Wesen hatte er uns schnell "um die Kralle" gewickelt! Er war im Umgang total unproblematisch und verdiente für seine 2. Lebenshälfte ein gutes Plätzchen. Wir entschlossen uns, Columbo zur Dauerpflege auf seiner Pflegestelle zu lassen, da er sich dort sehr gut eingewöhnt hatte. Er genoss seine Spaziergänge im Freien und nahm gerne ein Sonnenbad auf der Terrasse. So lebte Columbo noch einige glückliche Jahre bei seinem Pflegepapa.

Im März 2008 mussten wir Abschied von ihm nehmen. Er wurde zusehends schwächer, trotz intensiver tierärztlicher Behandlung. Wir begriffen, dass seine Zeit gekommen war. Am 15.03.2008 ging er noch ein letztes Mal zum Futter, legte sich leise und ruhig in seine Höhle. Sein Pflegepapa blieb die ganze Zeit bei ihm und Columbo schlief ganz friedlich ein.
Mach's gut alter Junge, du warst einfach nur ein toller Kerl!

Du hast uns einmal mehr bewiesen, wie sehr es sich lohnt Tiere, die keine Lobby haben, aufzunehmen und zu beschützen.Columbo als ein zufriedener, liebenswerter, alter Herr und leidenschaftlicher Freigänger. Mit diesen letzten Eindrücken werden wir ihn in Erinnerung behalten.



Winni

Die arme kleine Winni wurde in dem Garten einer aufmerksamen Katzenbesitzerin gefunden. Sie war vollkommen abgemagert und verängstigt. Bald stellte sich heraus, dass es sich um eine sehr alte Kätzin handelt, da sie noch eine Tätowierung mit der alten Postleitzahl 6300 (Gießen) aufwies. Die andere Tätowierung ist leider nicht mehr zu entziffern. Schnell wurde klar, dass Winni blind ist. Unklar bleibt ob sie ausgesetzt wurde, was angesichts ihrer Blindheit besonders hinterhältig wäre. Die Katzenfreundin päppelte Winni auf, die sofort wieder an Gewicht zunahm. Unendlich dankbar schnurrte Winni ununterbrochen und suchte sehr die Nähe zu Menschen.
Mit ihrer Blindheit kam Winni prima zurecht. Leider durfte sie nicht bei ihrer Finderin bleiben, da deren andere Katze keine zweite Katze duldete.

Winni konnte auf ihrer Pflegestelle noch eine glückliche Zeit verbringen. Sie verstand sich prima mit den anderen Tieren der Pflegestelle. Dort hatte sie alles, was sie brauchte und war glücklich. Die kleine alte Dame war eine ausgesprochen liebenswerte Katzenpersönlichkeit. Leider mussten wir Winni am 16.04.08 gehen lassen. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich im April 08 zusehends.

Mach´s gut kleine Winni.




Lucky

Der ca. 1/2 jährige, fast weiße Kater "Lucky" hatte Glück im Unglück: Gerade, als er direkt in ein Auto gelaufen war und durch die Luft geschleudert wurde, kamen Tierschützer von "TierfreundLich" dazu, sammelten den halbtoten, bewegungslosen Kater ein und brachten ihn direkt zum Tierarzt. Nachdem sich sein Zustand nach einer Notversorgung stabilisiert hatte, musste eine komplette Hinterhandlähmung festgestellt werden. Zudem hatte "Lucky" einen kompletten Schwanzabriss erlitten, aber so weit vorne an der Wirbelsäule, dass eine Lähmung nicht nur der Hinterbeine, sondern auch von Blase und Darm eingetreten war. Außerdem war ein Hüftgelenk komplett luxiert. Nach zwei Wochen musste die Blase zwar noch täglich manuell entleert werden, aber "Lucky" fing wieder an zu laufen. Kurze Zeit später steuerte er ganz gezielt das Katzenklo an, so dass wir die Windeln weglassen konnten.

"Lucky" lebte mit anderen Katzen und Hunden auf einer Pflegestelle. Er liebte und "bemutterte" die kleinen Katzenbabys der Pflegestelle und genoss den Fernsehabend mit seinem Pflegepapa. Wir waren sehr glücklich ihn gerettet zu haben, den er war einfach nur ein "Schatz".

Am 08.07.2008 mussten wir Abschied von Lucky nehmen. Er hatte noch 2 glückliche Jahre auf seiner Pflegestelle. Dort liebte er kleine Spaziergänge und ein Bad in der Sonne. Oder er lag einfach ganz entspannt auf der Wiese. Im Juli 2008 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Wir mussten Lucky ziehen lassen, so schwer es uns auch fiel.

Mach´s gut kleiner Lucky. Wir hätten uns noch ein langes Katzenleben für Dich gewünscht. Leider war es Dir nicht vergönnt.



Susi

Susi wurde als Katzenbaby von einem Bauernhof geholt und lebte als Wohnungskatze in einer Familie. Sie war verschmust, schlief im Bett und es gab keine Probleme bis sie rollig wurde. Plötzlich zeigte Susi Verhaltensänderungen mit zunehmender Aggressivität.
Sie griff ihre Menschen an, schien sie nicht mehr zu erkennen, biss und kratzte. Schließlich gab die Familie sie schweren Herzens ab.

Zunächst entwickelte sich Susi auf der Pflegestelle prima. Nach der Kastration ging ihre Aggressivität langsam zurück. Wir dachten, die Ursache für ihre Wesensveränderung gefunden zu haben. Unkastrierte Katzen können nämlich solche Verhaltensauffälligkeiten entwickeln, wenn sich eine Dauerrolligkeit einstellt.
Leider zeigte sich, dass Susi immer mehr abbaute, so dass eine andere Krankheit zugrunde lag. Am 23.08.2008 verstarb die kleine Susi, gerade mal 1 1/4 Jahre alt. So jungen Tieren nicht helfen zu können, sie sterben lassen zu müssen ist immer besonders schwer für uns. Es hätte noch ein langes Katzenleben vor ihr liegen können. Aber es gab keine Hoffnung mehr für Susi.

Mach´s gut kleiner schwarzer Panther, jetzt hast Du Deinen Frieden. Wir sind sehr traurig ........



In Loving Memory „Räuber“

Als mein Mann plötzlich verstorben ist, riet mir eine benachbarte Tierärztin, eine Katze zu mir zu holen, die mir helfen würde, die Stille und Einsamkeit in meinem Haus zu bannen.

Nach reiflicher Überlegung ob ja oder nein, habe ich am 18.01.2008 bei Herrn Brunda meinen kleinen schwarzen Kater mit dem Namen „Räuber“ lieben gelernt. Er raubte mir mein Herz.

Wir verlebten in meinem Haus und Garten einen wunderbaren Sommer. Ich kann sagen, wir waren beide glücklich miteinander. Er war so ein toller Kater.

Leider wurde er dann schwer krank. Wir haben um ihn gekämpft. Frau Dr. Konrad hat alles gegeben.
Am 19.10.2008 haben wir den Kampf verloren, mein geliebtes Räuberchen ist gestorben. Er fehlt mir so sehr.

Er hat mir so viel gegeben, ich werde m ein Leben lang voller Liebe an ihn denken.
Danke lieber Räuber für die kurzen glücklichen Monate.

Erika


© 2007 www.providerland.de - Letzte Änderung: 29. Jun 2010