Hilfe… dringend Endstellen gesucht!

Kennst du Waschbären?
Kennst du sie, so wie wir sie kennen?
Nein? Dann lerne sie kennen und lass dich verzaubern von ihrem Charme und ihrer Intelligenz!
TierfreundLich e.V. und unzählige Pflegestellen deutschlandweit haben Waschbärjungtiere, die ein Zuhause suchen!

Nachdem der Waschbär durch eine unsägliche EU-Verordnung zur Invasiven Tierart erklärt wurde, muss man ein dem Säugetiergutachten entsprechend großes ausbruchsicheres Gehege haben und man muss bei den Behörden (je nach Bundesland unterschiedliche Anlaufstellen) eine Haltegenehmigung beantragen. Die Tiere müssen kastriert werden. Ein Auswildern der Tiere ist verboten.

In der Facebookgruppe „Waschbärenhilfe“ erhält man praktische Tipps sowie Erfahrungsberichte zur Haltung der possierlichen Kleinbären. Viele Waschbärhalter oder Pflegestellen freuen sich über Besuche, um über die kleinen Banditen zu informieren und das gewollt schlechte Image zu korrigieren. Ebenso bekommt man hier Kontaktdaten zu Pflegestellen und der zu vermittelnden Bärchen. Hier kann man sich auch darüber informieren, warum ein „heimliches“ Auswildern der Tiere dem Aussetzen eines hilflosen Tiers gleichzusetzen ist.
In der Facebookgruppe „Waschbärforum“ erhält man Informationen über die rechtliche Grundlage zur Haltung sowie politisches Basiswissen hinsichtlich dieser unsäglichen EU-Verordnung und deren Umsetzung bzw. Maßnahmenpläne der einzelnen Bundesländer.

Nachdem der Waschbär von den Jägern als neuer Sündenbock für alles Mögliche (Rückgang des einheimischen Niederwild- und Vogelbestands etc.) ausgelobt wurde und somit den Fuchs abgelöst hat, sorgt der enorme Jagddruck durch blindwütiges Töten von Waschbären für unzählige Waisenkinder, die momentan in Pflegestellen in ganz Deutschland liebevoll aufgepäppelt werden. Die Waschbären versuchen durch höhere Wurfzahlen den Jagddruck auszugleichen. Sprach man früher von Wurfzahlen von 3-4 Stück, so muss das mittlerweile auf 5-6 korrigiert werden. Jahrelange wissenschaftliche Studien und Erhebungen, die zum Beispiel belegen, dass bei Untersuchungen des Kots von freilebenden Waschbären nur etwa 3 % der Bestandteile Vögeln und deren Eiern zuzuordnen waren, werden von Seiten der Jägerschaft beharrlich negiert. Kein Wunder… will man sich doch den neuen Sündenbock nicht so einfach abnehmen lassen!

Nachdem die Jagd zunehmend in die Kritik der Öffentlichkeit geraten ist, versucht man dort nun, eine neue Legitimation für das Töten zu finden…..die Initiative „Fellwechsel“. Man möchte Pelz wieder gesellschaftsfähig machen und gleichzeitig der Forderung nach der Verwertung der getöteten Tiere entsprechen. „Fellwechsel“… allein der Name ist schon eine Perversion….das Fell wechselt vom eigentlichen Eigentümer… dem Tier….zum Menschen. Was natürlich verschwiegen wird – Pelze sind eigentlich nur im Winterfell verwertbar und auch dann nur die erste Zeit, weil danach durch Schlüpfen in den Bau die Haare abbrechen und die Qualität des Pelzes sinkt. Wie also sollen Sommerpelze mit kurzen Haaren und ausgedünnt noch entsprechend vermarktet werden können ? Aber sowas wird natürlich unter den Tisch gekehrt – sowas darf der Verbraucher nicht wissen!

In den oben genannten Facebookgruppen könnt ihr euch umfassend über Waschbären informieren. Stellt einfach eine Beitrittsanfrage! Wir alle freuen uns, wenn die Waschbären neue Fans bekommen!

Start typing and press Enter to search